Foto: Lara Burr-Evans

Was heißt „ganz gesund“?

Nur gesund essen, das macht nicht ganz gesund. Sport alleine auch nicht. Lesen Sie, was für den Life-Coach und Diplom-Sportwissenschaftler Felix Klemme ganzheitliche Gesundheit ausmacht – von natürlicher Ernährung über Bewegung und einer positiven Lebenseinstellung bis hin zum Freundeskreis.

  • Stressmanagement

    Stressige Phasen gehören zum Leben dazu. Dauert dieser Zustand aber an, werden wir krank. Viele Krankheitsbilder sind Symptome von chronischem Stress. Denn bei Stress produziert der Körper mehr Cortisol – und das Hormon hemmt die Immunabwehr. Adrenalin und Noradrenalin erhöhen den Blutdruck und lassen das Herz schneller schlagen.

    Tipp von Felix Klemme: „Spazieren gehen und sich fragen: Was stresst, macht traurig oder unzufrieden? Mit anderen darüber zu reden hilft, Lösungen zu finden.“

  • Positiv denken

    Jeder gute Gedanke hemmt Stress. Optimisten schütten deshalb weniger Adrenalin aus, ihr Herz schlägt langsamer, ihr Blutdruck ist niedriger. Forscher haben außerdem herausgefunden, dass Menschen, die ein paar Tage lang notierten, was sie glücklich macht, insgesamt glücklicher wurden und sich körperlich besser fühlten.

    Tipp von Felix Klemme: „Schreib heute Abend für morgen früh einen kleinen Zettel, auf dem etwas steht, worüber du dich morgen freuen wirst.“

  • Natürlich Essen

    Der menschliche Körper hat sich mehr als zwei Millionen Jahre an die Ernährung der Jäger und Sammler angepasst. Sie ernährten sich von dem, was die Natur zu bieten hat: Gemüse, Nüsse, Obst, Fette, Eier, Fisch, Meeresfrüchte und Fleisch von Wildtieren.

    Tipp von Felix Klemme: „Diese natürliche Ernährungsweise erfüllt die evolutionären Grundbedürfnisse unserer Zellen. Der Körper bekommt alles, was er braucht. Das bedeutet aber nicht, dass man nie wieder Eis oder Kuchen essen darf.“

  • Natürliche Bewegung

    Natürliche Bewegung in der freien Natur tut dem Körper besonders gut. Natürlich ist alles, was er ohne technische Hilfsmittel leisten kann, zum Beispiel laufen, gehen, springen, werfen, klettern, balancieren, schwimmen. Bei Bewegung schüttet das Gehirn Botenstoffe wie Serotonin und Dopamin aus. Sie sorgen dafür, dass unsere Stimmung steigt.

    Tipp von Felix Klemme: „Ohne Emotion keine Motion – ohne Spaß keine Bewegung. Wer Laufen blöd findet, findet bestimmt etwas anderes.“

  • Familie und Freunde

    Studien belegen, dass fehlende soziale Kontakte das Leben genauso verkürzen können wie starkes Übergewicht oder Rauchen. Umgekehrt haben Menschen mit Freunden weniger Stress. Auch Berührungen sind wichtig. Durch sie wird das Bindungshormon Oxytocin ausgeschüttet. Das senkt den Cortisolspiegel – und bedeutet: weniger Stress.

    Tipp von Felix Klemme: „Jemandem in die Augen zu schauen, das ist ein intensiver Kontakt. Auch damit kann ich sehr viel Gesundheit produzieren.“

  • Lebensraum

    Unser Haus, unsere Wohnung, die Nachbarschaft, die Stadt: Alles, was um uns herum ist, nimmt Einfluss auf unser Inneres. Unsere Vorfahren lebten in der Natur. Daran hat sich der Körper angepasst. Forscher haben herausgefunden, dass allein der Blick auf eine natürliche Umgebung Blutdruck und Puls senkt.

    Tipp von Felix Klemme: „Wer in der Großstadt umgeben von Freunden ein erfülltes Leben führt, wird trotzdem weniger Stress haben als jemand, der einsam und unglücklich in einem kleinen Dorf lebt.“

  • Ganzheitlich denken

    Sport allein macht nicht gesund. Nur gute Ernährung oder nur eine positive Einstellung auch nicht. Die Psychoneuroimmunologie sagt: Gesundheit ist ein Mix aus vielen Aspekten.

    Tipp von Felix Klemme: „Es sind viele Wege, die wir mit vielen kleinen Schritten gehen. Wir müssen aufhören zu glauben, dass wir unser Leben oder unsere Gesundheit im Griff haben, wenn wir eine Sache ändern.“

Stressmanagement

Stressige Phasen gehören zum Leben dazu. Dauert dieser Zustand aber an, werden wir krank. Viele Krankheitsbilder sind Symptome von chronischem Stress. Denn bei Stress produziert der Körper mehr Cortisol – und das Hormon hemmt die Immunabwehr. Adrenalin und Noradrenalin erhöhen den Blutdruck und lassen das Herz schneller schlagen.

Tipp von Felix Klemme: „Spazieren gehen und sich fragen: Was stresst, macht traurig oder unzufrieden? Mit anderen darüber zu reden hilft, Lösungen zu finden.“

Positiv denken

Jeder gute Gedanke hemmt Stress. Optimisten schütten deshalb weniger Adrenalin aus, ihr Herz schlägt langsamer, ihr Blutdruck ist niedriger. Forscher haben außerdem herausgefunden, dass Menschen, die ein paar Tage lang notierten, was sie glücklich macht, insgesamt glücklicher wurden und sich körperlich besser fühlten.

Tipp von Felix Klemme: „Schreib heute Abend für morgen früh einen kleinen Zettel, auf dem etwas steht, worüber du dich morgen freuen wirst.“

Natürlich Essen

Der menschliche Körper hat sich mehr als zwei Millionen Jahre an die Ernährung der Jäger und Sammler angepasst. Sie ernährten sich von dem, was die Natur zu bieten hat: Gemüse, Nüsse, Obst, Fette, Eier, Fisch, Meeresfrüchte und Fleisch von Wildtieren.

Tipp von Felix Klemme: „Diese natürliche Ernährungsweise erfüllt die evolutionären Grundbedürfnisse unserer Zellen. Der Körper bekommt alles, was er braucht. Das bedeutet aber nicht, dass man nie wieder Eis oder Kuchen essen darf.“

Natürliche Bewegung

Natürliche Bewegung in der freien Natur tut dem Körper besonders gut. Natürlich ist alles, was er ohne technische Hilfsmittel leisten kann, zum Beispiel laufen, gehen, springen, werfen, klettern, balancieren, schwimmen. Bei Bewegung schüttet das Gehirn Botenstoffe wie Serotonin und Dopamin aus. Sie sorgen dafür, dass unsere Stimmung steigt.

Tipp von Felix Klemme: „Ohne Emotion keine Motion – ohne Spaß keine Bewegung. Wer Laufen blöd findet, findet bestimmt etwas anderes.“

Familie und Freunde

Studien belegen, dass fehlende soziale Kontakte das Leben genauso verkürzen können wie starkes Übergewicht oder Rauchen. Umgekehrt haben Menschen mit Freunden weniger Stress. Auch Berührungen sind wichtig. Durch sie wird das Bindungshormon Oxytocin ausgeschüttet. Das senkt den Cortisolspiegel – und bedeutet: weniger Stress.

Tipp von Felix Klemme: „Jemandem in die Augen zu schauen, das ist ein intensiver Kontakt. Auch damit kann ich sehr viel Gesundheit produzieren.“

Lebensraum

Unser Haus, unsere Wohnung, die Nachbarschaft, die Stadt: Alles, was um uns herum ist, nimmt Einfluss auf unser Inneres. Unsere Vorfahren lebten in der Natur. Daran hat sich der Körper angepasst. Forscher haben herausgefunden, dass allein der Blick auf eine natürliche Umgebung Blutdruck und Puls senkt.

Tipp von Felix Klemme: „Wer in der Großstadt umgeben von Freunden ein erfülltes Leben führt, wird trotzdem weniger Stress haben als jemand, der einsam und unglücklich in einem kleinen Dorf lebt.“

Ganzheitlich denken

Sport allein macht nicht gesund. Nur gute Ernährung oder nur eine positive Einstellung auch nicht. Die Psychoneuroimmunologie sagt: Gesundheit ist ein Mix aus vielen Aspekten.

Tipp von Felix Klemme: „Es sind viele Wege, die wir mit vielen kleinen Schritten gehen. Wir müssen aufhören zu glauben, dass wir unser Leben oder unsere Gesundheit im Griff haben, wenn wir eine Sache ändern.“

Outdoor Workouts mit Felix Klemme

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Letzte Änderung: 14.06.2017




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