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Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum?

Frage der WocheLesezeit: 1:00 min.
Mann beim Einkaufen liest Zutatenliste

Bildnachweis: © istockphoto.com / VLG

Unsere Clarimedis-Experten nehmen jedes Jahr bis zu einer halben Million Anrufe entgegen. Häufig gestellte Gesundheitsfragen beantwortet das Expertenteam in unserer Rubrik „Frage der Woche“.

Diese Woche: Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum?

Expertenbild

Der Experte zum Thema

Bernhard Schlüter

Exami­nierter Gesundheits- und Kranken­pfleger
ServiceCenter AOK-Clarimedis

Auf manchen Lebensmitteln findet sich der Aufdruck „mindestens haltbar bis“, auf anderen steht „zu verbrauchen bis“. Worin unterscheiden sich eigentlich Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) und Verbrauchsdatum?

Mindesthaltbarkeitsdatum

Verpackte Lebensmittel müssen mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum gekennzeichnet sein. Es bedeutet: Das Produkt ist mindestens bis zu dem angegebenen Datum haltbar, bei richtiger Aufbewahrung oft auch noch länger. Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, müssen Sie also nicht sofort wegschmeißen. Experten empfehlen, an dem Produkt zu riechen und eine kleine Menge zu probieren. Wenn Geruch, Geschmack und Aussehen unkritisch sind, spricht nichts gegen den Verzehr.

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Verbrauchsdatum

Schnell verderbliche Produkte wie Hackfleisch, Frischmilch und Feinkostsalate tragen ein Verbrauchsdatum mit genauem Hinweis auf die Lagerungsbedingungen (Temperaturbereich). Nach Ablauf des angegebenen Datums dürfen diese Lebensmittel nicht mehr verkauft werden. Sie sollten diese Produkte dann auch nicht mehr verzehren, da sie gesundheitsschädlich sein können.


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Fragen rund um Erkrankungen, Diagnosen und Therapien beantwortet AOK-Clarimedis an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden täglich unter 0800 1 265 265. Ein fachärztliches Team und medizinische Expertinnen und Experten stehen für AOK-Kunden kostenfrei und exklusiv zur Verfügung.

Letzte Änderung: 22.04.2018