Frau entspannt im Garten

Kleine Atemübungen für zwischendurch

Um sich die Bedeutung des Atmens bewusst zu machen, gibt es einfache Atemübungen. Jeder kann sie ausprobieren. Wir zeigen Ihnen zwei Übungen, die sehr leicht durchzuführen sind.

Sie sind super-gestresst, nichts geht mehr? Dann versuchen Sie zunächst die Situation mehr aus der Distanz zu betrachten. Lehnen Sie sich kurz zurück und fragen Sie sich „Ist es das wert, dass ich mich jetzt aufrege?“

Wenn möglich, machen Sie jetzt eine unserer Atemübungen. Sie werden anschließend ruhig und entspannt sein. Holen Sie sich die Energie zurück, um Ihren Tag optimal zu gestalten.

1. Übung: Den Atem spüren

Legen Sie sich flach auf den Boden. Lassen Sie die Luft in den Brustraum und in den Bauch strömen. Atmen Sie dann langsam aus, und zwar deutlich langsamer als Sie es üblicherweise tun. Denken Sie dabei gemächlich ein zweisilbiges Wort wie zum Beispiel „Ruhe“. Achten Sie darauf, erst vollständig ausgeatmet zu haben, bevor Sie den nächsten Atemzug nehmen. Wichtig: Lassen Sie die Luft beim Einatmen durch die Nase und beim Ausatmen durch den leicht geöffneten Mund strömen.

2. Übung: Den Atem wecken

Im Stehen, Sitzen oder Liegen recken und strecken Sie den Körper von Kopf bis Fuß wohlig wie eine Katze. Dabei die Arme zu allen Seiten hin ausbreiten, Hände schließen, wieder öffnen und dabei die Finger weit spreizen. Nun den Rücken beugen und aufrichten, Beine bis zu den Fußspitzen lang machen, die Zehen spreizen. Auch Mund- und Rachenraum weit öffnen, tief ein- und ausatmen und das wohlige Gähnen genießen. Anschließend einen Moment ausruhen. Das gesamte Prozedere am besten zweimal wiederholen.

Tipps für die Durchführung:

  • Ziehen Sie sich für die Übungen an einen ruhigen Ort zurück. Lassen Sie sich nicht ablenken. Schalten Sie am besten das Handy aus.
  • Nicht mit vollem Magen üben.
  • Tragen Sie bequeme und vor allem nicht zu enge Kleidung. Oder schnallen Sie zum Beispiel für die Dauer der Übungen im Büro den Gürtel etwas lockerer.
  • Atmen Sie am besten im Freien. Wenn das nicht geht, führen Sie die Übungen bei geöffnetem Fenster bzw. in einem gut gelüfteten Raum durch.
  • Nehmen Sie sich genug Zeit. Das Ein- und Ausatmen dauert so lange wie es eben dauert – das ist bei jedem Menschen anders. Generell soll doppelt so lange aus- wie eingeatmet werden, damit möglichst viel Sauerstoff in den Körper transportiert werden kann.
  • Beobachten Sie Ihre Atmung. Wie die meisten Menschen werden Sie vermutlich etwas zusammensinken wenn Sie ausatmen. Leider wird so der Energiefluss gehemmt. Das Ausatmen sollte Sie also im Gegenteil aufrichten.

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