Mann schläft im Bett und träumt

Nächtliche Ruhestörung: Das passiert beim Schnarchen

Schnarchen kann laut werden. Normale Schnarchtöne liegen zwischen 17 und 26 Dezibel – das entspricht etwa dem Brummen eines Kühlschranks. Aber „Spitzenschnarcher“ bringen es auf etwa 90 Dezibel und sind damit so laut wie ein vorbeifahrender LKW.

Die lauten Geräusche bringen nicht nur den Partner um den Schlaf. In manchen Fällen können Atempausen dazu führen, dass das Gehirn zu wenig Sauerstoff bekommt. Die Folge: Man ist am nächsten Morgen nicht ausgeruht, hat Kopfschmerzen und ist unkonzentriert.

Schuld am Schnarchgeräusch sind schlaffe Muskeln. Das Gaumensegel flattert wie ein Fähnchen vor sich hin – und erzeugt Schall.

Während des Schlafs erschlafft die Muskulatur im Mund- und Rachenraum. Dadurch verengt sich der hintere Rachenbereich, die Atemluft hat weniger Platz, es entstehen Turbulenzen und das Segel im hinteren Drittel des Gaumens beginnt zu flattern. Übrigens schnarchen Männer häufiger als Frauen, weil ihr Adamsapfel die hintere Rachenwand verengt.



Der nächtliche Atemstillstand

Schlafstörungen

Ursachen von Schlafstörungen

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