Die innere Uhr tickt nicht bei jedem gleich. Jeder Mensch hat seinen eigenen Rhythmus, nach dem er lebt.
So genannte Eulen hat eigentlich jeder in seinem Bekanntenkreis. Das sind Morgenmuffel, die noch bis spät in die Nacht wach und konzentriert sind. Lerchen-Typen zeigen sich dagegen bereits früh morgens energiegeladen, schlafen dafür aber abends im Kino oder vor dem Fernseher fast ein. Ob jemand ein Frühaufsteher ist oder ob er morgens nur schwer aus den Federn kommt, liegt in seinen Genen.
Schuld an den verschiedenen Zeittypen – Experten sprechen von Chronotypen – ist eine vererbte Eigenschaft, ein biologischer Mechanismus: die innere Uhr. Sie steuert verschiedene Körperfunktionen und sagt uns, wann wir am besten schlafen können.
Selbst bei einfachen Blutdruckmessungen ist der Chronotyp von Bedeutung. Wenn eine Lerche und eine Eule um acht Uhr morgens ihren Blutdruck messen, werden Morgenmuffel häufiger einen niedrigen Blutdruck haben. Sie brauchen eine längere morgendliche Anlaufzeit.
Biorythmus: Das Licht gibt den Takt an