Ständiges Sitzen belastet den Rücken. Wenn Sie im Sitzen arbeiten, haben wir ein paar Tipps für Sie, damit Sie während der Arbeit Ihrer Wirbelsäule etwas Gutes tun.
Versuchen Sie doch mal, öfters die Sitzhaltung zu ändern: vornübergebeugt, aufrecht sitzend, nach hinten gelehnt. Die Bandscheiben werden es Ihnen danken!
Anstelle von E-Mails oder Telefonaten können Sie bestimmt viele Nachrichten zu Fuß überbringen. Sie müssen ja nicht gleich “ans Ende der Welt“ spazieren, es genügt, wenn Sie Ihre Kollegen persönlich aufsuchen, die nur ein paar Büros entfernt arbeiten. Denn jedes Mal wenn Sie gehen, entlasten Sie Ihre Wirbelsäule.
Vielbeschäftigte Büroangestellte klemmen sich häufig den Hörer zwischen Ohr und Schulter und tippen parallel auf der Tastatur herum. Die Folgen: Die Muskeln im Hals- und Schulterbereich verspannen sich und die Halswirbelsäule wird belastet. Besser ist es, wenn Sie beim Telefonieren ab und zu aufzustehen oder umherzugehen. Die Lunge atmet freier, die Stimme wird kräftiger – und Sie sammeln Pluspunkte bei Ihrem Telefonpartner, dem Sie das Gefühl geben, nicht nebenher abgefertigt zu werden.
In den Alltag lassen sich auch kleine Übungen für zwischendurch einbauen. Die können Sie auf dem Bürostuhl ausführen oder im wahrsten Wortsinn zwischen Tür und Angel, wie zum Beispiel die Beuge- und Streckübungen: Stellen Sie sich mit schulterbreit gestellten Füßen hin, beugen Sie den Rumpf mit ausgestreckten Armen nach unten, bis Sie mit den Fingerspitzen den Boden berühren. Danach aufrichten, auf die Zehenspitzen stellen, die Arme nach oben strecken, als wollten Sie an die Zimmerdecke reichen. Mehr Rückenübungen fürs Büro zeigt unser Video.