Vater-Mutter-Kind-Idylle war einmal: Kommt ein Kind in die Pubertät, ist oft das harmonische Verhältnis passé. Eltern fragen sich, wo die Offenheit, die gemeinsamen Unternehmungen, das Vertrauen geblieben sind. Den Kindern hingegen sind die Eltern immer häufiger lästig.
Konflikte, Wut und Tränen sind während der Pubertät fast unausweichlich. Die meisten Eltern haben Angst, ihr Kind könnte abgleiten und alle Erziehungsbemühungen könnten umsonst gewesen sein. Was also tun, um trotz allem die Beziehung zu seinem Kind zu halten und es gleichzeitig loszulassen? vigo online hat dazu einige Tipps zusammengetragen.
Eltern können nur schwer ertragen, dass die jugendlichen Kinder Geheimnisse haben und nur wenig davon preisgeben wollen. Dennoch: Verstärkte Kontrolle wie zum Beispiel das Durchstöbern des Zimmers oder von Taschen sowie das Überprüfen des Handys führen nur zu Misstrauen und Distanz.
Tipp: Geben Sie Ihrem Nachwuchs einen Vertrauensvorschuss. Übertragen Sie ihm in gewissen Dingen bewusst Eigenverantwortung, auch wenn es schwer fällt. Dazu gehört zum Beispiel auch die Verantwortung über Taschengeld, morgens pünktlich in der Schule zu sein, Entscheidungen in bestimmten Situationen selbst zu treffen.
Teenager brauchen Grenzen und feste Regeln. Wichtig dabei ist, dass Sie weiterhin als Vorbild fungieren. Sie müssen sich genauso an die Vereinbarungen halten wie Ihr Kind. Zum Beispiel sagt jeder Bescheid, wann er am Abend zu Hause sein wird, damit sie gemeinsam essen können. Und jeder hat Respekt vor dem Eigentum des anderen, ebenso vor der Privatsphäre.
Tipp: Stellen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die Regeln auf. Am Ende „unterzeichnen“ sowohl Sie als auch Ihr Kind einen Vertrag.
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