Radfahren macht nicht nur richtig Spaß. Es hält auch fit und wirkt sich optimal auf die Gesundheit aus.
Übergewicht, Herzrasen, Kreuzschmerzen – unser heutiger Alltag bringt so manches Zipperlein mit sich. Dabei ist es nicht schwer, etwas dagegen zu unternehmen. Jeder weiß: Sport und Bewegung beugen Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Problemen, Rückenleiden oder Diabetes vor. Das gilt auch fürs Radfahren, wie die Deutsche Sporthochschule Köln in ihrer Studie „Cycling & Health“ belegt: Wer sich regelmäßig auf den Fahrradsattel schwingt, ist seltener krank.
Die Bewegungen beim Radfahren sind rhythmisch und gleichbleibend - eine echte Unterstützung für unsere Lunge. Die gleichmäßige Atmung stärkt die Atemmuskulatur und erhöht langfristig das Lungenvolumen.
Regelmäßiges Radfahren bringt den Blutkreislauf in Schwung: Das Schlagvolumen des Herzens steigt, die Pumpleistung wird ruhiger, der Blutdruck sinkt. Herz und Kreislauf werden weniger belastet und durch das Training sogar leistungsfähiger - das Herzinfarktrisiko nimmt ab.
Schon mit einem leichten Radfahrprogramm kann man fast alle Muskeln des Körpers trainieren: Beine, Schultern und Arme, ebenso wie die Rückenmuskulatur. Vor allem die kleinen Rückenmuskeln und die Muskulatur im Lendenwirbelbereich sprechen auf das Radfahren an. Die Wirbelsäule wird gestützt und Verspannungen lösen sich.
Tipp: Für einen gesunden Rücken sind das richtige Einstellen des Rads und die korrekte Sitzhaltung besonders wichtig. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Video.
Warum ist Radfahren gesund (Teil 2)