Laserbehandlung am Auge: Chancen und Risiken einer Operation
Viele Menschen, die unter einer Sehschwäche leiden, erhoffen sich von einer Laseroperation ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen.
Der Vorteil einer Laseroperation am Auge liegt auf der Hand: Endlich ist man die lästige Brille los oder die störenden Kontaktlinsen werden überflüssig. Wer sich für einen Eingriff interessiert, sollte sich aber auch über die Risikofaktoren eines operativen Eingriffs schlau machen. Sehen Sie sich dazu auch unsere
Animation "Augen lasern" an.
Vorteile
- Der Eingriff geht schnell und ist so gut wie schmerzlos, die Behandlung beider Augen dauert nur wenige Minuten.
- Wenn keine Komplikationen auftreten, ist ein Großteil des Heilungsprozesses bereits nach zwei Wochen beendet. Bis zu sechs Wochen wird eine Behandlung mit Tropfen empfohlen.
- Die Lebensqualität kann sich erhöhen: Das lästige Beschlagen der Brillengläser entfällt genauso wie das Verlegen und Suchen der Sehhilfe.
- Die Kosten für die bisher benötigte Sehhilfe entfallen.
Risiken
- Komplikationen, wie beispielsweise Infektionen treten zwar sehr selten auf, im schlimmsten Fall können sie jedoch zu dauerhaften Schäden führen.
- Bei etwa drei bis sieben Prozent aller Operationen kommt es zu einer Unter- oder Überkorrektur, die eine Nachkorrektur nötig macht.
- Die Laseroperation kann die Beschwerden eines bereits bestehenden trockenen Auges verstärken. Eine mögliche Folge ist, dass die Kontrastempfindlichkeit des Auges abnimmt und zu einer vermehrten Blendempfindlichkeit führt. Die Trockenheit ist allerdings mit einem Tränenersatzmittel behandelbar.
- Nach der Laserkorrektur kann sich die Sehfähigkeit wieder verschlechtern, dann ist möglicherweise erneut eine Brille notwendig.
Augen lasern: Stimmen die Voraussetzungen?