Je eher erkannt wird, dass ein Kind stottert, desto besser lässt sich die Sprachstörung behandeln.
Beim Stottern ist, allgemein gesprochen, der Redefluss beeinträchtigt. Jede genauere Beschreibung ist schwierig, vermutlich gibt es ebenso viele Unterschiede beim Stottern, wie es Betroffene gibt. In manchen Fällen werden Stotterer noch nicht einmal erkannt, selbst Therapeuten können getäuscht werden, weil die Betroffenen geschickt versuchen, heikle Situation oder schwierige Laute zu umgehen. Oftmals stottern Kinder auch in einer bestimmten Phase ihrer Entwicklung, ohne dass es einen ernsten Grund dafür geben muss. Dann sollten Eltern ihrem Nachwuchs etwas Zeit geben und diese Sprechprobleme werden sich von selbst auflösen.
Die Ursachen des Stotterns sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Auch ist unklar, warum Stotternde flüssig und frei sprechen können, wenn sie flüstern. Auch in einem Chor mit anderen sprechen und singen fällt ihnen nicht schwer. Und eine Vererbung muss ebenfalls nicht immer der Grund fürs Stottern sein. Wahrscheinlich ist, dass lediglich die Veranlagung zu einer Sprachschwäche weitervererbt wird. Ob sie dann ausbricht, ist von Fall zu Fall verschieden.
Trotz unklarer Ursachen gibt es einige Anhaltspunkte, wie betroffene Eltern bei ihrem Kind eine Sprachstörung feststellen können.
1. Auffällige Aussprache
2. Auffälliges Verhalten